Über uns
Die letzten Fasnachtsjahre

2015
Clown
2016
Buurechrieg
2017
Frohe Festtage
2018
40 voodoobare Jahre
2019
Rumble in the jungle
2020
Bis(s) zum bitteren Ende!
2022
BROCKestube
2023
45 Coole Jahre
2024
Steampunk
2025
Die Rückkehr des Rattenordens
2026
Wicki und die starken Männer
Vereinsgeschichte
Erstes Auftreten einer jungen fasnachtsbegeisterten Gruppe in der Öffentlichkeit an der Fasnacht 1977 im Dorf Escholzmatt
Nach allgemeinem enthusiastischem Gutdünken: Gründung der Rattschwänz Äschlismatt im September 1978
Es folgt die Etablierung an der Dorffasnacht mit eigenen Anlässen und Traditionen
Nun werden jedes Jahr in acht Proben und einem Probeweekend das musikalische Fasnachtsprogramm einstudiert.
Neben der Schmudorfparty auf dem Dorfplatz hilft die Guuggenmusik Rattschwänz Äschlismatt auch beim Kindergartenumzug und bei der Tagwach mit. Ausserdem schenken wir am 31. Juli am Sommerfest aus.
Als in früheren Jahren Guuggenmusiken gegründet wurden, hatte dies oft einen speziellen Grund. Nicht selten entstanden diese Musiken aus einem bestehenden Verein, der anfänglich keinen direkten Bezug zur Fasnacht hatte. Auch bei den Rattenschwänzen war das so.
Als begeisterter Handballer scharte Ruedi Muff in den 70er Jahren etliche junge Leute um sich mit dem Ziel, innerhalb des damaligen ETV eine Handballgruppe aufzubauen. Schnell merkte er, dass bei den Jungs neben dem Sport auch guuggenmusikalische Interessen vorhanden waren. Er hielt Ausschau nach musikalischer und personeller Verstärkung (auch Frauen) und begann so eine Guuggenmusik aufzubauen. Ruedi Muff kann daher als Initiant und Gründer der Rattenschwänze bezeichnet werden.
Im November 1976 wurden die ersten Vorbereitungen getroffen. Ein weiss-grünes Gwändli mit einem am Hintern befestigten Rattenschwanz wurde entworfen, und die Maske bastelte man aus einem Waschpulverkarton. An den wenigen Proben unter der musikalischen Leitung von Beat Ruckstuhl wurden Stücke wie «Fasnachtsmarsch» und «Hou dr Chatz de Schwanz ab» auf fasnächtliches Niveau gebracht. Die Besetzung war schon damals äusserst vielseitig und reichte von der Handorgel bis zum selber gemachten Schellenbaum. Die Instrumente wurden teilweise von der Postmusik Bern ausgeliehen.
Am Schmutzigen Donnerstag 1977 trat man zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Das positive Echo aus der Bevölkerung bewog die jungen Guugger dazu, auch an der Fasnacht 1978 erneut aktiv dabei zu sein.
Nach der Fasnacht 1978 wünschten sich viele Guugger, dass dieses Projekt weitergeführt werden sollte, und zwar in Form eines eigenständigen Vereins. Im September 1978 trafen sich alle interessierten Leute in der «Stücki». Dort gründete man offiziell die zweite Escholzmatter Guuggenmusik, die Gründung der «Legendäre Ratteschwänz vo Äschlismatt» war Tatsache.
In der Folge etablierte sich die bunt zusammengesetzte Guuggenmusik schnell in der Entlebucher Fasnachtsszene. Unvergessen sind die Maskenbälle in Wiggen und Marbach, an denen wir mit unserem kakofonischen Sound die Fasnachtsstimmung so richtig anheizten. Das Stück «Roti Beeri» entwickelte sich in dieser Zeit zu unserem Vereinshit. Neben den Bühnenauftritten ist das gemeinsame Singen und Stimmungmachen seit der Gründung ein Markenzeichen des Vereins und gehört genauso dazu wie das obligate «Chrüter suffe» am Fasnachtszystig.
Bis in die heutige Zeit verstehen es die Rattenschwänze jedes Jahr erneut, neben moderner Musik auch traditionelle Stücke oder Lieder aus der Volksmusik in ihr Repertoire einzubauen, welches man jährlich in acht effizienten Proben und einem Weekend einübt. Unser musikalisches Können präsentieren wir jeweils vorwiegend in Escholzmatt und Umgebung und verlassen die Region als Verein nur dreimal pro Jahr.
Tradition hat seit eh und je unsere mottobezogene Fasnachtsplakettel, welche bei einigen Sammlern sehr beliebt ist. Zu alljährlichen nebenmusikalischen Aktivitäten gehört unsere fasnächtliche Dekoration in unserem Vereinslokal, die vor und während der Fasnacht bestaunt werden kann. Weiter ist die alljährliche Teilnahme an diversen Fasnachtsumzügen ebenso Bestandteil des Fasnachtsprogramms.
Das Fasnachtsgeschehen in Escholzmatt wird vom Verein wesentlich mitgeprägt: sei es die Mitbegründung des Fasnachtskomitees, die jährliche Durchführung des Morgenstreiches zusammen mit Schülern oder das Auschenken des Bruderschaftstrunks am Schmutzigen Donnerstag.
Die ursprünglichen Fasnachtspartys der Rattenschwänze fanden im Hotel Löwen sowie im Schulhaus Pfarrmatte statt (Guuggerparty und traditioneller Maskenball). Seit einigen Jahren findet am schmutzigen Donnerstag das Schmudorf statt. Auf dem Dorfplatz im mottogetreu dekorierten Zelt mit Aussenbühne bieten wir einerseits verschiedenen Guggenmusiken Auftrittsmöglichkeiten und tragen andererseits etwas dazu bei, dass die Dorffasnacht erhalten bleibt.
Die erfolgreiche Durchführung des 1. Schweizerischen Rattenschwänztreffens im Jahr 2003 und die Anschaffung eines Vereinsbanners (inklusive Fähnrich), sowie das im Jahr 2010 “ergigglete” Vereinslokal im Herzen des Dorfes Escholzmatt, sind weitere Meilensteine in der Vereinsgeschichte!
Mitglieder

André Haas
Posaune

André Jenny
Posaune

Andrea Schöpfer
2. Trompete
Technische Leiterin
Anita Wicki
Hörnli
Aktuarin
Bruno Thalmann
2. Trompete
Dominik Studer
Posaune
Fabian Schöpfer
Schlagwerk
OK-Aktuar
Fabrice Zihlmann
Sousaphon
Personalchef
Florian Limacher
Posaune
Werbung
Isabelle Schöpfer
1. Trompete
Kassierin
Jakob Gerber
Sousaphone
Abwart Ver1Lokal
Jan Stadelmann
Schlagwerk
Schlagwerkchef
Marcel Kaufmann
Sousaphone
Melanie Thalmann
2. Trompete
Festwirtin
Michael Bieri
Sousaphone
Bauchef
Michael Vogel
Tambourmajor
Michael Wicki
Schlagwerk
Präsident
Nicole Felder-Kaufmann
Posaune
Philipp Zemp
1. Trompete
Roger Felder
Hörnli
Vizepräsident
Severin Thalmann
Schlagwerk
OK-Präsident
Simon Burri
Fähnrich
Wendelin Duss
1.Trompete